Eine Beschaffung, die sich nicht an dem Prinzip „just in time“ orientiert, ist per Definition nachhaltiger. Sie ist wesentlich langfristiger angelegt und Störungen der Lieferketten führen nicht sofort zu einer Erhöhung der Umweltbelastung.
Erreicht wird dies durch eine entsprechende Bevorratung, entsprechend große Lieferlose usw.
Die sich daraus ergebende Schonung von Ressourcen und Umwelt liegt auf der Hand. Ware, die per Schiff oder Bahn transportiert wird, ist nicht nur günstiger, sondern wird auch umweltschonender transportiert.
Eine doppelt so große Losgröße wird von einem Paketdienstleister eben nur einmal und nicht zweimal durch das Land transportiert – bei gleicher Beschaffungsmenge.
Naturgemäß treiben unsere Lagerumschlagshäufigkeiten einem „richtigen“ Controller die Tränen in die Augen, aber dafür ist bei uns die Luftfracht auch eher die Ausnahme denn die Regel.
Wir geben aber auch zu, dass unsere Art der Beschaffung in erster Linie unserem Geschäftsmodell „Kunde bestellt – Lieferant liefert“ geschuldet ist. Die Nachhaltigkeitsaspekte ergeben sich sozusagen nebenbei und unsere Art der Beschaffung ist keine Entscheidung, die in erster Linie dem Nachhaltigkeitsaspekt geschuldet ist.